Was ist eine Haartransplantation?
Eine Haartransplantation verlagert genetisch ausfallresistente Follikel (Grafts) vom Hinterkopf einzeln in schüttere oder kahle Bereiche. Da diese Follikel nicht zum Ausfall programmiert sind, ist das Ergebnis dauerhaft.
Wie wird sie durchgeführt?
Der Eingriff umfasst die Vorbereitung des Spenderbereichs, die Entnahme der Grafts, das Öffnen der Kanäle und das Einsetzen der Follikel. Der gesamte Ablauf erfolgt unter örtlicher Betäubung in etwa 6–8 Stunden an einem Tag.
Wie wird die Technik gewählt?
Die richtige Technik hängt von Haartyp, Ausmaß des Verlusts und Spenderkapazität ab. Methoden wie Saphir-FUE, DHI, Soft-FUE und TDF decken unterschiedliche Bedürfnisse ab; die beste Wahl trifft die ärztliche Beurteilung.
Für wen ist sie geeignet?
Erwachsene mit Haarausfall und ausreichendem Spenderbereich sind geeignete Kandidaten. Alter, Stabilisierung des Verlusts und allgemeine Gesundheit sind entscheidend für die Planung.
Genesung
Krusten lösen sich und Rötungen klingen innerhalb der ersten 10 Tage ab. Nach dem Schockverlust erscheinen neue Haare um Monat 3–4; die Dichte nimmt über 6–9 Monate zu, das Endergebnis ist im 12. Monat sichtbar.



